Grundlagen

Modelleisenbahnen sind Systemspielzeuge und unterliegen schon deshalb einer technischen Systematik mit technischen Grundregeln. Darüber hinaus haben sich die Modelleisenbahner selbst Regeln und Normen geschaffen, die stets freiwiilig eingehalten werden - oder auch nicht.

"Model railroading is fun!" sagte einst einer der Pioniere der ernsthafteren Modelleisenbahn, der US-Amerikaner John Whitby Allen. Um die Freude zu geniessen, muss es funktionieren und einem selbst gefallen. Deshalb will ich ein wenig helfen, dass es funktioniert, und zeigen, was gefallen könnte.

Mechanische und elektrische Grundvereinbarungen sind in den MOROP-Normen NEM und den Regeln der NMRA (USA) ebenso festgeschrieben wie die technischen und betrieblichen Empfehlungen, von denen ich hier nur die "Epochen" ansprechen will.

Die mechanischen und elektrischen Grundlagen definieren das gewählte persönliche Modellbahn-Umfeld, denn hier liegen die gravierendsten Unterschiede:

  • Baugröße/Maßstab
  • Stromzuführung über Schienenprofile und/oder Mittelleiter
  • Gleich- oder Wechselstrom am Gleis bei Analogbetrieb
  • DCC, Selectrix oder Motorola(Märklin[TM]) als Steuertechnik (oft Mischbetrieb möglich)
  • Rad/Schiene-Dimensionen (teilweise Mischbetrieb möglich)
  • Kupplungssysteme (heute oft tauschbar)

Diese Faktoren bestimmen sehr weitgehend und meist auch sehr langfristig den "Weg", den die künftigen ModelleisenbahnerInnen einhalten werden. Spätere Wechsel sind meist teuer und oft auch mit der Aufgabe eines großen Teils liebgewordener Stücke und Gewohnheiten verbunden.

Viele Grundlagen zur Modelleisenbahn finden Sie  auf den Seiten der Usergemeinschaft de.rec.modelle.bahn unter www.der-moba.de

Hier im Modellbahn.net werden nach und nach ergänzende Informationen zu obigen Themen erscheinen.

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© Will Berghoff 2013